Ursachen für Schweißfüße
Schweißfüße sind ein häufig auftretendes Problem. Mehr Menschen sind betroffen, als man denkt – kaum jemand redet darüber, in unserer Gesellschaft werden Schweißfüße immer noch als Tabuthema behandelt. Dabei handelt es sich bei starkem Fußschweiß nicht um ein hygienisches Problem – wer unter Schweißfüßen leidet, kann sich noch so gut die Füße waschen und pflegen, und wird dennoch schnell schwitzen oder unter Fußgeruch zu leiden haben.
Die wirkliche Ursache für Schweißfüße ist bis heute nicht abschließend geklärt. Sie rührt von mehreren Faktoren her, und stellt sich bei jedem Betroffenen etwas anders dar. Fakt ist, dass die Vererbung in dieser Hinsicht eine große Rolle spielt. Haben schon die Eltern unter Hyperhidrose (übermäßigem Schwitzen) gelitten, so ist die Wahrscheinlich auch bei den Kindern groß, selbst an Schweißfüßen zu leiden.
Generell lässt sich sagen, dass Schweißfüße von hyperaktiven Schweißdrüsen in den Füßen herrühren.
Einige Faktoren, die Schweißfüße verursachen, – wenngleich auch nicht alle – sind bekannt:
- Die Pubertät ist eine Phase, in der Jungen wie Mädchen stärker schwitzen. Dies hängt mit der Hormonumstellung in dieser Zeit zusammen, sowie mit häufiger auftretender, starker Nervosität.
- Emotionaler Stress spielt in jedem Lebensalter in Bezug auf Schweißfüße eine Rolle. Je mehr Stress und persönliche Probleme vorhanden sind, umso größer ist das Risiko, dass Menschen unter Schweißfüßen leiden. Man sagt nicht umsonst auch im Volksmund, dass einen etwas sprichwörtlich zum Schwitzen bringt.
- Körperliche Erkrankungen können ebenfalls Schweißfüße zur Folge haben. So leiden insbesondere Diabetes-Patienten oder Menschen mit einer Tumorerkrankung unter stark schwitzenden Händen und Füßen. Bevor härtere Maßnahmen zur Beseitigung von Schweißfüßen in Erwägung gezogen werden (z.B. Operation), sollten entsprechende Erkrankungen ärztlich ausgeschlossen werden.
- Auch bei Menschen, die eigentlich keine Veranlagung zu Schweißfüßen besitzen, können selbige beim Tragen falscher Schuhe und Socken auftreten. Besonders billige Fabrikate mit hohem Plastikanteil bringen die Füße ins Schwitzen, und sorgen für die Entstehung unangenehmen Fußgeruchs. Hier hilft es, auf höherwertige Modelle umzusteigen, oder spezielle Einlagen (z.B. Zimtsohlen) in die Schuhe zu legen.


