Schweißfüße und Fußpilz
Schweißfüße sind ein lästiges Unterfangen. Der Fußschweiß selbst ist zwar unangenehm, doch letztendlich ist es der Fußgeruch, der Betroffenen den Leidensweg mit Schweißfüßen beschwert. Der austretende Schweiß selbst ist geruchlos. Erst dann, wenn dieser von Bakterien zersetzt wird, bilden sich die Gerüche.
Schweiß ist die Nahrungsgrundlage von Bakterien. Sie sorgen jedoch nicht nur für den entstehenden Fußgeruch, sondern sind auch für das Auftreten von Fußpilz verantwortlich. Insofern hängen Schweißfüße und Fußpilz unmittelbar miteinander zusammen. Beseitigt man Schweißfüße, so lässt sich auch das Risiko, sich mit Fußpilz zu infizieren, deutlich eindämmen.
Fußpilz äußert sich individuell unterschiedlich: Es kann an den Füßen zu Rötungen oder Nässungen kommen, oder auch zu einer schuppenden Haut. Betroffene berichten außerdem häufig von unangenehmem Juckreiz, der insbesondere zwischen den Zehen oder an der Fußsohle auftritt.
Fußpilz ist hochgradig ansteckend. Deshalb sorgen nicht nur Schweißfüße dafür, dass sich Menschen eine Pilzinfektion einfangen, sondern auch Schwimmbäder oder andere Einrichtungen, in denen Menschen barfuß umherlaufen. Besonders häufig betroffen sind Diabetes-Patienten oder Personen mit Durchblutungsstörungen.
Die Mittel gegen Fußpilz sind so vielfältig wie die Mittel gegen Schweißfüße. Viele Methoden lassen sich auf beide Problematiken anwenden, und schlagen so zwei Fliegen mit einer Klappe. Schuheinlagen, wie etwa Zimtsohlen, können sowohl Schweißfüßen als auch Fußpilz bereits im Vorfeld entgegen wirken und die Entstehung unangenehmer Fußprobleme wirkungsvoll verhindern. Ein trockener und gepflegter Fuß in hochwertigem Schuhwerk hat die besten Chancen, nicht von Fußpilz oder übermäßiger Schweißbildung heimgesucht zu werden.


