Schuhwahl bei Schweißfüßen
Schweißfüße entstehen durch Bakterien. Ob und in welchem Umfang diese die Möglichkeit haben sich zu vermehren, hängt insbesondere von den getragenen Schuhen ab. Deshalb sollten gerade Menschen mit Hang zu Schweißfüßen, Fußgeruch und Fußpilz besonders darauf achten, für welche Schuhe sie sich entscheiden.
Offene Schuhe bevorzugen
Besonders problematisch sind geschlossene Schuhe. Diese sind für Bakterien ein wahrer Grund zum Feiern – denn hier können sie sich problemlos und schnell vermehren. Im Sommer ist es deshalb hilfreich, möglichst oft auf offene Schuhe auszuweichen, um Bakterien einzudämmen und dem Fuß ein luftigeres Klima zu gönnen. Barfußlaufen ist natürlich die beste Alternative – wenngleich natürlich nicht in jeder Alltagssituation und Lebenslage möglich.
Qualitative Schuhe auswählen
Hochwertige Schuhe ermöglichen einen besseren Feuchtigkeitsaustausch als billige Fabrikate. Wer zu Schweißfüßen tendiert und geschlossene Schuhe tragen muss, sollte möglichst zu qualitativen Schuhmodellen greifen.
Natürliche Materialien wirken Schweißfüßen am wirkungsvollsten entgegen – darüber hinaus gibt es speziell luftdurchlässige Schuhe, die auch als geschlossenes Design viel Atmungsaktivität und ein gesundes Fußklima gewährleisten.
Schuhe sollten nicht länger als zwei Tage nacheinander getragen und dann möglichst gewechselt werden. So haben die Schuhe die Möglichkeit zu trocknen und sind für den nächsten Einsatz wieder frisch.
Auf hochwertige Socken achten
Fast so wichtig wie die Wahl der Schuhe ist auch die Wahl der richtigen Socken: Statt Socken mit hohem Polyester-Anteil sollten Personen mit Problemfüßen lieber auf Socken mit hohem Wolle-Anteil ausweichen. Wolle sorgt dafür, dass der Schweiß besser nach außen abtransportiert werden kann und die Bakterienvermehrung entsprechend eingedämmt wird.
Selbstverständlich sollte es sein, die Socken täglich zu wechseln. Bei Bedarf sollte der Wechsel auch zweimal am Tag erfolgen.


