Homöopathie und Naturheilmittel bei Schweißfüßen
Es gibt viele sanfte Methoden, um gegen Schweißfüße wirkungsvoll vorzugehen. So bieten etwa auch Bachblüten, Schüssler Salze oder homöopathische Mittel gute Erfolge, um schwitzenden und unangenehm riechenden Füßen langfristig den Garaus zu machen. Es muss nicht immer ein Rundumschlag mit der Chemie-Keule sein – das beweisen die Naturheilverfahren mit ihren effektiven und nebenwirkungsfreien Methoden.
Bachblüten bei Schweißfüßen
Bachblüten helfen dabei, Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Hier bezieht sich ein Mittel nicht auf ein bestimmtes Problem, sondern der Mensch dahinter wird ganzheitlich betrachtet. Deshalb kommt es bei Bachblüten vor allem auf die richtige Mischung an, die für jede Person individuell herausgesucht und zusammengestellt wird. Um Schweißfüße mit Bachblüten zu behandeln, ist es deshalb sinnvoll, sich zu einem kompetenten Experten (z.B. Heilpraktiker) zu begeben, um sich die richtige Mixtur geben zu lassen.
Homöopathie bei Schweißfüßen
Auch in der Homöopathie wird der Mensch ganzheitlich betrachtet – und das Mittel wirkt nicht speziell gegen eine Krankheit oder ein auftretendes Problem. Bewährt haben sich aus dem homöopathischen Bereich vor allem die Mittel Silicea und Calcium Carbonicum – es gibt jedoch noch eine Vielzahl weiterer Globuli, die in den Potenzen D6 oder D12 in Frage kommen. Auch hier ist es empfehlenswert, sich von einem erfahrenen Homöopathen beraten zu lassen.
Silicea gilt als Mittel der Wahl bei Menschen, die neben Schweißfüßen auch unter eiskalten Füßen leiden, und nicht nur an den Füßen, sondern auch an den Händen oder unter den Armen stark schwitzen. Häufig findet Silicea seine Wirkung bei schnell frierenden und mageren Personen.
Calcium Carbonicum kann das Mittel der Wahl sein, wenn sich zu den Schweißfüßen auch unangenehmer Fußgeruch gesellt. Personen, die nachts oder beim Essen schnell schwitzen, und bei denen sich die Lage bei kalter, feuchter Luft verschlimmert, fahren mit diesem homöopathischen Mittel besonders gut.
Auch Sulphur, Acidum Butyricum oder Sepia können bei Schweißfüßen – immer in Abhängigkeit des jeweiligen Konstitutionstyps – Abhilfe schaffen.
Schüssler Salze bei Schweißfüßen
Auch im Bereich der Schüssler Salz kommt – ebenso wie in der Homöopathie – Silicea als Mittel der Wahl bei Schweißfüßen in Betracht. Das im Deutschen auch als Kieselerde bezeichnete Mittel wirkt der Schweißbildung zuverlässig entgegen, und beseitigt entsprechende Probleme bei regelmäßiger und längerfristiger Anwendung effektiv.
Silicea ist das Schüssler Salz Nr. 11. Empfohlen wird, die Tabletten drei bis sechs Mal täglich einzunehmen. Sie sollten langsam im Mund zergehen und einzeln eingenommen werden.


